Darmsanierung & Abnehmen  

Eine Darmsanierung wird meist bei Darmbeschwerden wie Blähungen, Verstopfungen oder chronischem Durchfall empfohlen. Sie wird aber auch immer häufiger für Menschen in Betracht gezogen, die trotz einer gesunden, kalorienarmen Ernährung an einer deutlichen Gewichtszunahme oder einem erschwerten Abnehmen leiden. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass bei Übergewichtigen bestimmte Bakterien häufiger vorkommen als bei Normalgewichtigen – es liegt also ein gestörtes Verhältnis von „guten“ und „schlechten“ Darmbakterien vor, was zu einer höheren Aufnahme von Kalorien aus der Nahrung führt. Der Grund dafür ist die besondere Fähigkeit der „schlechten“ (sog. Firmicutes) Darmbakterien, welche die Ballaststoffe, aus denen der Körper normalerweise keine Energie aufnehmen kann, in Zucker und Fettsäuren spalten können. Diese Zucker und Fettsäuren kann der Körper dann als zusätzliche Energie aufnehmen. Somit fällt Abnehmen sehr schwer oder man nimmt sogar zu.

Führt in diesem Fall eine Darmsanierung immer zu einer besseren Gewichtsabnahme?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, wie eine Darmsanierung abläuft und mit welchen gesundheitlichen Folgen diese verbunden ist. In der Regel besteht eine Darmsanierung aus den folgenden drei Schritten:

  1. Reinigung des Darms (Darmreinigung)

  2. Vorbereitung

  3. Wiederherstellung

 

Bei der Darmreinigung soll der Darm mit Hilfe von unterschiedlichen Methoden zunächst von (vermeintlich) schädlichem Ballast und den „schlechten“, kalorienproduzierenden Bakterien befreit werden. Dazu wird häufig eine "Colon-Hydrotherapy" durchgeführt, bei welcher der Darm mit warmem Wasser gespült wird. Für die Darmreinigung werden neben einer solchen Darmspülung auch die Einnahme von Flohsamen oder abführenden Substanzen, wie z. B. Rizinusöl, empfohlen.

Nach der Reinigung soll der Darm wieder mit „guten“ Bakterien besiedelt werden. Dazu werden im nächsten Schritt die Voraussetzungen für die Wiederherstellung eines normalen und geregelten Verdauungsvorgangs geschaffen. Wichtig sind hier vor allem die Bekämpfung von Entzündungen und die Rückgewöhnung des Organismus an die Aufnahme von Bakterien. Dazu zählt u. a. die Verabreichung von Präparaten, die zu einem niedrigen pH-Wert im Darm führen, welcher wiederum günstig für die erfolgreiche Besiedlung mit „guten“ Bakterien ist.

Der dritte Schritt der Darmsanierung ist der Aufbau einer gesunden Darmflora. Dazu werden dem Körper Pro- sowie Präbiotika zugeführt, um so die erneute Ausbreitung von schlechten Bakterien einzudämmen.

Anstelle einer unnötigen und risikobehafteten Darmsanierung kann eine gestörte Darmflora mit Hilfe einer individuell abgestimmten Therapie mit Prä- und Probiotika einfach, angenehm und nachhaltig wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Dabei umfasst eine konkrete, auf den jeweiligen Körper abgestimmte Therapie bereits alle drei Ziele der Darmsanierung:

  1. Die eingenommenen Probiotika verdrängen die unerwünschten Bakterien. 
    (Darmreinigung)

  2. Die eingenommenen Probiotika verändern den pH-Wert und schaffen so ein neues Milieu für „gute“ Bakterien.
    (Vorbereitung) 

  3. „Gute“ Bakterien vermehren sich und stellen ein gesundes Gleichgewicht wieder her. 
    (Wiederherstellung)

 

Eine solche, gesunde und individuell abgestimmte Therapie mit Prä- und Probiotika alleine reicht daher aus, um ein Ungleichgewicht der Darmflora bzw. die „schlechten Darmbakterien“ zu beseitigen. MetaCheck GutFlora® hilft Ihnen dabei, ein Ungleichgewicht Ihrer Darmflora zu erkennen und gibt Ihnen konkrete und individuelle Therapieempfehlungen zur schnellen Wiederherstellung des Darmbakterien-Gleichgewichts, sodass Sie möglichst leicht und schnell abnehmen können.

Die im Rahmen der Darmsanierung durchgeführte Darmreinigung kann zu unangenehmen gesundheitlichen Folgen wie u. a. Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Dehydratation und Störungen im Elektrolythaushalt führen. Während der Darmspülung kann es durch die Einführung der Schläuche zudem zu Verletzungen der Darmschleimhaut oder der Infizierung mit Krankheitserregern kommen. Der Nutzen oder Mehrwert einer solchen Darmreinigung ist daher auch wissenschaftlich sehr umstritten und kann zudem bislang nicht durch Studien belegt werden. Wenn ein gestörtes Darmbakterienverhältnis vorliegt, ist es auf jeden Fall ratsam, die Darmflora besser schonend mit einer individuellen Therapie ins Gleichgewicht zu bringen.

  Nachteile   

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*Hinweis*
Bitte beachten Sie, dass unser CoGAP MetaCheck®-Konzept die Genetik als weiteren Baustein im Rahmen eines herkömmlichen Abnehmkonzeptes einbezieht. Der Zusammenhang zwischen genetischer Veranlagung und Gewichtsveränderung ist allerdings bislang wissenschaftlich nicht hinreichend gesichert. Wir sind jedoch davon überzeugt, Ihnen auf Basis der Gen-Diät CoGAP MetaCheck® ein persönlich zugeschnittenes und erfolgreiches Ernährungs- und Trainingskonzept bieten zu können.