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Zöliakie und Darmvirusinfektionen

26.12.2016

 

Zöliakie bezeichnet eine Glutenunverträglichkeit und ist eine chronische Entzündung des Dünndarms. Sie zählt zu den Autoimmunerkrankungen, wobei Betroffene oftmals an einer lebenslangen Unverträglichkeit gegenüber dem Kelebereiweiß Gluten bzw. der Unterfraktion Gliadin leiden. Gluten ist in vielen Getreidearten, wie z. B. Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer und Gerste sowie in verwandten Getreidesorten und Urkornsorten enthalten. Bei an Zöliakie Erkrankten führt der Verzehr von Gluten dazu, dass der Darm vom eigenen Immunsystem angegriffen und somit eine Entzündung der Darmschleimhaut hervorgerufen wird. Folge sind schwere Durchfälle, Bauchkrämpfe, Blähungen aber auch schwere Entzündungsprozesse des Dünndarms, die mit einem Nährstoffmangel sowie Osteoporose und Blutarmut verbunden sein können. Daher ist ein Verzicht auf die genannten Getreidearten sowie daraus hergestellte Lebensmittel bei einer eindeutigen Zöliakie Diagnose zwingend notwendig. Bisher spielten vor allem genetische Faktoren bei der Entstehung von Zöliakie die Hauptrolle. Inzwischen werden allerdings auch bestimmte Viruserkrankungen mit dem Auftreten der Glutenunverträglichkeit in Verbindung gebracht. Der Zellbiologe Reinhard Hinterleitner und seine Kollegen von der University of Chicago haben im Rahmen eines Projekts des Wiener Wissenschaftsfonds (FWF) den Zusammenhang zwischen Viruserkrankungen und Zöliakie untersucht und fanden heraus, dass Darmvirusinfektionen tatsächlich mit Zöliakie assoziiert werden können. An Zöliakie Erkrankte weisen im Gegensatz zu gesunden Menschen signifikant mehr Antikörper gegen gewisse Darmviren, wie beispielsweise das Reovirus, auf. Liegt eine Virusinfektion des Darms vor und werden gleichzeitig glutenhaltige Lebensmittel verzehrt, kann dies zu einem langfristigen Fehlalarm führen. Gefährdet sind vor allem die 20 % der Bevölkerung mit genetischen Voraussetzungen für Zöliakie sowie diejenigen, die gleichzeitig sehr empfindlich auf Virusinfektionen reagieren. So kann es zu einem langfristigen Verlust der oralen Glutentoleranz kommen. Eine Impfung gegen Darmviren könnte in Zukunft bei Kindern, die ein erhöhtes Risiko für Zöliakie haben, das Auftreten dieser Krankheit verringern. Weitere Ergebnisse und Informationen zur Studie erfahren Sie hier.

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Bitte beachten Sie, dass unser CoGAP MetaCheck®-Konzept die Genetik als weiteren Baustein im Rahmen eines herkömmlichen Abnehmkonzeptes einbezieht. Der Zusammenhang zwischen genetischer Veranlagung und Gewichtsveränderung ist allerdings bislang wissenschaftlich nicht hinreichend gesichert. Wir sind jedoch davon überzeugt, Ihnen auf Basis der Gen-Diät CoGAP MetaCheck® ein persönlich zugeschnittenes und erfolgreiches Ernährungs- und Trainingskonzept bieten zu können.